— unplugged
Für die aktuelle Tour schlägt die Berliner Band DOTA ein neues Kapitel auf. Aus der um ein Streichtrio, Posaune und Klarinette erweiterten Kernbesetzung entsteht ein popmusikalisches Kammerensemble im Taschenformat: Das klitzekleine Orchester.
Während Sängerin und Texterin Dota Kehr mit ihrer unverwechselbaren Stimme durch den Abend führt, entfaltet dieser besondere Klangkörper mit den raffinierten Bearbeitungen von Jonas Hauer eine gewaltige Bandbreite an Sounds, die der vielschichtigen Poesie der Frontfrau weitere Dimensionen hinzufügen.
Mal zart, mal kraftvoll und dabei stets fein justiert tönt dieses Orchester, welches sich „klitzeklein“ nennt und doch die größte Besetzung darstellt, in der DOTA jemals auf Tour gegangen sind.
Mehrstimmiger Gesang sorgt für dichte, warme Klangbilder, während ungewöhnliche instrumentale Kombinationen und überraschende Arrangements vertraute Lieder immer wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen. Bekannte Stücke sowie selten gespielte Perlen aus dem unerschöpflichen Repertoire von DOTA werden vom Klitzekleinen Orchester gleichermaßen neu interpretiert.
Auch Vertonungen von Mascha Kalékos Gedichten, für die der Band in 2026 vom Rudolstadt Festival der Weltmusikpreis RUTH verliehen wurde, werden zu hören sein, davon einige, die bisher noch nicht live aufgeführt wurden.
Das Ergebnis ist ein Konzerterlebnis, das gleichzeitig reduziert und opulent wirkt - eine Einladung zum aufmerksamen Zuhören und Eintauchen. DOTA & das klitzekleine Orchester zeigen auf dieser Tour eindrucksvoll wieviel Kraft im Leisen liegt.
Gesang, Gitarre: Dota Kehr
Gitarre: Jan Rohrbach
Schlagzeug: Janis Görlich
Piano, Akkordeon: Jonas Hauer
Gastmusiker*innen:
Bass: Jörg Holdinghausen
spielt auch bei: Wir sind Helden, Kat Frankie
Klarinette, Saxophon: Wencke Wollny
spielt auch bei: Karl die Große
Posaune: Antonia Hausmann
spielt auch bei: Clueso, Karl die Große
Geige: Meike-Lu Schneider
spielt auch bei: hear now Berlin.
Cello: Isabelle Klemt
spielt auch bei: Solistenensemble, Kaleidoskop
Foto: (c) Alexander Graeff